Volkssternwarte Langwedel

Northern Lights
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Astroklönschnackam 14.01.2021 um 19.30 Uhrper Skype


© Andreas Kaczmarek

Lieber Besucher, auf Grund der Corona-Pandemie kann der beliebte Astroklönschnack bis auf weiteres noch nicht wie gewohnt stattfinden. Sollte es in näherer Zukunft hierzu Lockerungen seitens des Landkreises geben, werden wir es hier kommunizieren.
Weitere Infos hier
Die Volkssternwarte Langwedel e.V. wünscht Ihnen ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2021
und bleiben Sie weiterhin interessiert am Sternhimmel!

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Herzlich willkommen auf den Webseiten des Vereins Volkssternwarte Langwedel e.V.

Wir hoffen, dass Sie beim schmökern auf unseren neuen Seiten ein wenig Interesse bekommen selber einmal mit eigenen Augen durch unsere Teleskope zum Beispiel die Ringe des Saturn oder die zerkraterte Landschaft des Mondes sehen zu wollen! Dann sind Sie auch herzlich willkommen am letzten Donnerstag eines Monats um 19.30 Uhr Gast bei unserem Astroklönschnack zu sein, oder einfach zu einer unserer Veranstaltungen zu kommen.


© NASA
Lieber Besucher, im April feierte das Hubble-Weltraumteleskop seinen 30. Geburtstag. Es wurde am 24. April 1990 mit dem Space Shuttle Discovery ins All gebracht und einen Tag später in einer Höhe von 540 Kilometern im Orbit ausgesetzt. 1,3 Millionen Beobachtungen wurden seitdem mit diesem Instrument gemacht, aus denen 15.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen entstanden sind! Ursprüngliches Ziel war es mit ihm die Hubble-Konstante genauer bestimmen zu können, um mit ihr die Entfernungen zu weit entfernten Galaxien und Quasaren messen zu können. Zum runden Geburtstag des Teleskops gibt es nun hier die Möglichkeit der NASA zu sehen, was Hubble an einem ihrer Geburtstage gesehen hat!
Bild des Monats

© Andreas Vogel & bearbeitet von Manfred Meyersieck

Am 21. Dezember 2020 stand für Amateurastronomen die besonders enge Konjunktion der beiden Gasplaneten Jupiter und Saturn auf dem Programm! Eine solch enge Konjunktion der beiden Gasriesen hatte es die letzten 400 Jahre noch nicht wieder gegeben und so ein Ereignis soll wohl auch vermutlich der "Stern von Bethlehem" gewesen sein! Leider spielte wie so oft in Norddeutschland das Wetter nicht mit und verbarg die beiden Planeten hinter dicken Regenwolken. Zwei Tage zuvor  - am 19. Dezember 2020 gegen 17.04 Uhr - hatte Andreas Vogel aber nochmal Glück und konnte die beiden Planeten mit seinem 16-Zoll RC-Teleskop und einer ZWO ASI071 MC Pro-Kamera durch eine Wolkenlücke hindurch mit einer kurzen Videosequenz mit 550 Einzelbildern verewigen! Nur 15,4 Bogenminuten trennten die beiden Planeten zu diesem Zeitpunkt von der Erde aus gesehen. Zum Vergleich: Der Vollmond hat von der Erde aus gesehen einen Durchmesser von rund 30 Bogenminuten! Manfred Meyersieck hatte sich dann an die Bearbeitung der Videosequenz gemacht, um aus den besten Einzelbildern ein finales Ergebnisbild zu machen. Sehr schön kann man nun den Ring des Saturn, zwei Äquatorialbänder des Jupiter, die vier hellsten Monde des Jupiter und sogar den hellsten Mond des Saturn - den Titan - erkennen (siehe auch hier)!
Alle 20 Jahre begegnen sich diese beiden spektakulären Planeten an unserem Himmel, da der schnellere Jupiter, der rund 12 Jahre für einen Sonnenumlauf benötigt, den langsameren Saturn, der für einen Sonnenumlauf rund 30 Jahre benötigt, von uns aus gesehen überholt. Erst im Jahre 2080 werden sie sich wieder so ähnlich nahe stehen, wie am 21. Dezember 2020!
Wenn man bedenkt, dass sich der Jupiter zum Aufnahmezeitpunkt 884 Millionen Kilometer von uns entfernt war, der Ringplanet Saturn aber noch 733 Millionen Kilometer mehr (1617 Millionen Kilometer), bekommt die Aufnahme eine ganz besondere Tiefe, finde ich! Man bedenke, dass die mittlere Entfernung der Erde zur Sonne rund 149 Millionen Kilometer beträgt.
„In einem der dichtesten Gebiete der Milchstrasse sind im Verlaufe nur einer Viertelstunde sage und schreibe 116000 Sterne durch das Blickfeld gewandert ..." (Friedrich Wilhelm Herschel in seinem legendären Aufsatz „On the Construction of the Heavens“, 1785)
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Kontakt
Vorsitzender:
Andreas Kaczmarek

Tel. 0152 / 55662836
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